Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus,
aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo alles stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
heute weiß ich, das ist das Leben.
(dieser Text wird vielfach Charlie Chaplin
an seinem 70.Geburtstag am 16.april 1959 zugeschrieben)
Schlagfertigkeit der besonderen Art!
Eine Auszeichnung hierfür gebührt der Angestellten der United Airlines in Denver für den Umgang mit einem Passagier, den man hätte besser als Gepäck befördern sollen:
Ein voll besetzter Flug wurde annulliert. Eine einzige Angestellte nahm die Umbuchung für eine lange Schlange von genervten Reisenden vor. Plötzlich drängelte sich ein ärgerlicher Passagier bis zu ihrem Schalter vor. Er knallte sein Flugticket auf die Ablage und sagte: „Ich Muss diesen Flug bekommen und es Muss erster Klasse sein.“ Die Angestellte erwiderte: „Tut mir leid, Sir, ich werde Ihnen gerne behilflich sein, aber erst muss ich den anderen Leuten helfen. Ich bin sicher, wir werden etwas für Sie finden!“ Der Fluggast war davon unbeeindruckt. Er fragt so laut, dass es die Passagiere hinter ihm hören können: „Wissen Sie denn überhaupt, wer ich bin?“ Lächelnd und ohne zu zögern nahm die Angestellte ihr Ansagemikrofon: „Darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten?“ begann sie und ihre Stimme klang durch das Flughafenterminal. „Wir haben hier einen Fluggast, der Mich fragt, wer Er ist. Falls ihm jemand behilflich sein kann, seine Identität herauszufinden, kommen Sie bitte zum United Airlines Schalter.“ Die Leute in der Schlange kreischten vor Lachen, der Mann starrte die Angestellte an, knirschte mit den Zähnen und fluchte: „Fuck you!“ Unbeeindruckt lächelte sie und sagte: „Tut mir leid, Sir, aber auch dafür werden Sie sich anstellen müssen!“
Eine schöne Geschichte mit dem Titel „Behalte die Gabel“:
Als der Arzt ihr mitteilte, dass sie höchstens noch drei Monate zu leben hätte, beschloss sie, sofort alle Details ihrer Beerdigung fest zu legen.
Zusammen mit dem Pfarrer besprach sie, welche Lieder gesungen und welche Texte verlesen werden sollten und welche Kleider sie anhaben wollte.
„Und da gibt es noch eine wichtige Sache! Ich will mit einer Gabel in der Hand begraben werden“, sagte sie schließlich.
Der Pfarrer konnte seine Verwunderung nicht verbergen. Eine Gabel?
„Darf ich fragen, warum?“ wollte er vorsichtig wissen.
„Das kann ich erklären“, antwortete die Frau mit einem Lächeln.
„Ich war in meinem Leben zu vielen verschiedenen Abendessen eingeladen. Und ich habe immer die Gänge am liebsten gemocht, wo diejenigen, die abgedeckt haben, gesagt haben:
Die Gabel kannst du behalten.
Da wusste ich, dass noch etwas Besonderes kommen würde. Nicht nur Eis oder Pudding, sondern etwas Richtiges, ein Auflauf oder etwas Ähnliches.
Ich will, dass die Leute auf mich schauen, wenn ich da in meinem Sarg liege mit einer Gabel in der Hand.
Da werden sie sich fragen: Was hat es denn mit der Gabel auf sich?
Und dann können Sie ihnen erklären, was ich gesagt habe.
Und dann grüßen Sie sie und sagen ihnen, dass sie auch die Gabel behalten sollen. Es kommt etwas Besseres!“
(Kristina Reftel)
Auf Umwegen zum Ziel
Man geht im Leben viele Wege,
hat meistens auch ein festes Ziel,
doch manchmal geht es nicht mehr weiter,
es läuft nicht so, wie man es will.
Jetzt muss man sich neu orientieren;
ist der direkte Weg verbaut,
dann soll man andre Straßen gehen,
sind sie auch fremd und nicht vertraut.
Wohin nun dieser Umweg steuert,
ist zwar noch ziemlich unbekannt,
die Strecke ist auch etwas weiter,
doch sie erschließt ein neues Land.
Man sollte keinen Umweg scheuen!
Am Hindernis gibt man nicht auf!
Das Ziel nur darf man nicht verfehlen,
den Kurs bestimmt des Schicksals Lauf!
Wenn wir etwas Neues erleben und schaffen möchten, dürfen wir keine ausgetretenen Pfade gehen.
Wenn wir Pfade gehen, die andere vor uns auch schon gegangen sind, dann können wir auch nur da ankommen, wo andere schon waren.
Jeder Mensch hat seinen Stern
Jeder Mensch hat im Leben „seinen“ Stern.
Ich muss ihn nur erkennen
Zwischen all den grellen Lichtern,
die um mich aufleuchten und auf mich einwirken:
jenen einen Stern, der mich ganz persönlich meint.
Mag die Welt über mich den Kopf schütteln,
weil sie den Stern nicht sieht:
Was bedeutet das schon?
Niemand außer mir weiß,
dass sich dieser Stern in meiner Seele spiegelt.
Sein Licht lebt in mir und ich ahne,
dass es mich dorthin führt,
wo ich dem Göttlichen begegne.
(Corinna Mühlstedt)
Glück
Noch Staunen können,
Sich begeistern, sich trauen,
Fremde Türen öffnen,
neue Räume betreten,
auch in uns,
den Tag genießen,
den Augenblick feiern,
den Himmel berühren,
in sich selber ruhen,
lächeln,
einander begegnen,
für sich sein,
Frieden finden
In uns
Und um uns herum,
Lieben
Und
Geliebt werden.
(Dalai Lama)
O großer Geist,
dessen Stimme ich in den Winden vernehme
und dessen Atem der ganzen Welt Leben spendet,
höre mich.
Ich trete vor dich hin als eines deiner vielen Kinder.
Ich bin klein und schwach.
Ich bedarf deiner Kraft und Weisheit.
Lass mich in Schönheit wandeln
Und meine Augen immer den purpurroten Sonnenuntergang schauen.
Lass meine Hände die Dinge verehren,
die du gemacht hast,
und meine Ohren deine Stimme hören.
Schenke mir Weisheit,
dass ich die Lehre
die du in jedem Blatt und jedem Felsen verborgen hast,
erkennen möge.
Gebet der Sioux
Rücktrittsgesuch
„Hiermit erkläre ich öffentlich meinen Rücktritt vom Erwachsensein. Ich habe beschlossen, die Bedürfnisse einer Sechsjährigen zu leben. Ich möchte kleine Steinchen über einen Teich hüpfen lassen, kleine Wellen mit Steinchen machen und im Frühjahr losziehen, um Kaulquappen zu suchen. Ich möchte denken, dass viele bunte Smarties besser sind als Geld, weil man sie essen kann. Ich möchte an einem heißen Sommertag unter einer großen Eiche liegen. In einer Sommernacht dürfte ich viel länger aufbleiben als sonst, um an meine Mutter gekuschelt auf einer Wiese zu sitzen, in den unendlichen Sternenhimmel zu schauen, mir ganz klein, aber unendlich geborgen vorzukommen. Ich möchte eine Sternschnuppe sehen und fest davon überzeugt sein, dass der Wunsch in Erfüllung geht.
Ich möchte zu einer Zeit zurückkehren, als das Leben einfach und so überschaubar war. Als ich nur ahnte, was mich alles jenseits des Gartenzauns erwarten würde. Was mich damals nicht einengte und nicht gestört hat, weil ich nicht wusste, was ich nicht wusste, und darüber auch nicht besorgt war. Was ist mit der Zeit geschehen, zu der die großen Sommerferien eine ganze Ewigkeit dauerten? Zu der es für 10 Pfennig dieses unbeschreibliche Glücksgefühl gab… Denn wenn man den Groschen in einen dieser roten Kaugummiautomaten steckte und gespannt an dem silbernen Rad drehte, konnte womöglich – neben den bunten Kaugummikugeln – einer dieser kleinen Ringe herauskullern! Erinnerst du dich daran?
Wie gern würde ich zu einer Zeit zurückkehren, als das Schlimmste, was uns passieren konnte, war, dass man keinen dieser Zettel durch die Klasse geschickt bekam: „Willst du mit mir gehen? Kreuze an:
Ja – Nein – Vielleicht. In jene Zeit, in der das Zweitschlimmste war, als Letzte in die Völkerballmannschaft gewählt zu werden.
Ich möchte nicht, dass meine Tage überwiegend aus Computer-abstürzen, Bergen von Akten und deprimierenden Wirtschafts-prognosen bestehen. Ich möchte an die Kraft eines Lächelns, einer Umarmung, eines netten Wortes glauben, an Wahrheit, Frieden, Träume und an die Kraft, die davon ausgeht, sich rückwärts in den Schnee fallen zu lassen und dort im Liegen einen Engel zu formen.“
Das besondere Geschenk
Kurz nach dem Krieg steht ein Mädchen frühmorgens, noch zerzaust vom Schlaf, vor dem Bett ihrer Eltern. Sie zupft am Arm ihres Vaters und flüstert: „Sieh mal, Vati, dieses Geschenk ist nur für dich!“ Der Vater schlägt blinzelnd die Augen auf. Unmittelbar vor sein Gesicht wird ein mit reichlich Goldfolie, aber schief beklebter Karton gehalten.
Was? Hat da seine Tochter das kostbare goldene Geschenkpapier einfach sinnlos vergeudet? Ihm verschlägt es fast den Atem. Und das, ohne ihn zuvor um Erlaubnis zu fragen, ausgerechnet in diesen schweren Zeiten, in denen es an so vielem fehlt!
Aber dann sieht der Vater, wie mühsam seine kleine Tochter das teure Goldpapier um diesen alten, wertlosen Karton gewickelt haben muss. Er hält seinen Ärger zurück und öffnet vorsichtig den Karton. Doch der ist leer!
„Warum schenkst du mir einen Karton, der völlig leer ist und gar kein Geschenk enthält, meine Tochter?“, ruft er aufgebracht und ungläubig.
Das kleine Mädchen schaut zu ihm auf, mit Tränen in den Augen, und erwidert: „Aber Vati, der Karton ist doch gar nicht leer! Ich habe gestern so viele Küsschen hineingeblasen, bis er randvoll war!“
Da muss der Vater schlucken, schnell schließt er seine Tochter in die Arme, damit sie die Tränen in seinen Augen nicht bemerkt. „Verzeih mir bitte!“, sagt er mit rauer Stimme und dankt seiner kleinen Tochter für dieses einzigartige Geschenk.
Diese Geschichte um den beklebten Karton hat sie längst vergessen, als sie – Jahrzehnte später – den Nachlass ihres Vaters regeln muss. In seinem Schreibtisch zwischen alten Briefen, Fotos und Aufzeichnungen steht ein kleiner mit Goldpapier beklebter Karton. Trotz der vielen Jahre ist er völlig unbeschadet. Nun öffnet sie ihn mit unsicheren Händen und darin liegt dieser Brief:
„Die Spuren, die Du in meinem Leben hinterlassen hast, reichen bis in die Ewigkeit. Dafür und für unendlich viel mehr danke ich Dir!
In Liebe, Vati!“
Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du es wagst,
davon zu träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.
Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen für deine Träume, für das Abenteuer lebendig zu sein.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob du den Kern deines eigenen Lebens berührt hast,
ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist,
oder zusammengezogen und verschlossen aus Angst vor weiterem Schmerz.
Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen, ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern, oder in Ordnung zu bringen.
Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen;
Ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase füllen lassen kannst,
bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen ohne zu ermahnen,
vorsichtig zu sein, realistisch zu sein oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.
Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob du dir selbst treu sein kannst und darum vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist; ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.
Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem,
und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen, „Ja“.
Es interessiert mich nicht zu wissen, wo du lebst und wie viel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, müde und zerschlagen, um dich um die Kinder zu kümmern.
Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie es kommt, dass du hier bist.
Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst, ohne zurückzuweisen.
Es interessiert mich nicht zu wissen, wo oder was oder mit wem du studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Oriah Mountain Dreamer, Indianischer Stammesältester
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Selten ist ein Weg von Anfang bis zum Ende immer sichtbar.
Oft sehen wir nur den nächsten Schritt.
Vielleicht würden wir sonst überwältigt sein von dem,
was vor uns liegt.
Unsere Kurzsichtigkeit ist auch eine Gnade.
So wird unsere ganze Kraft frei für den nächsten Schritt,
für die Aufgabe der Stunde und des Tages.
Wir konzentrieren uns auf den Moment, der zu bewältigen ist,
auf den Augenblick, der so viele Möglichkeiten in sich birgt,
auf die Verwandlung des Schweren ins Leichte,
auf das gefüllte Wort und die Bedeutung eines einzigen Blicks.
Und am Ende des Tages, des Jahres,
am Ende eines Lebensabschnitts,
und am Ende des ganzen Lebens
bilden die vielen Schritte einen unnachahmlichen Weg,
der nur unseren Namen tragen konnte.
Ulrich Schaffer
Zwischenbilanz (von Willy Meurer)
Wir haben größere Wohnungen – aber kleinere Familien,
mehr Bequemlichkeiten – aber weniger Zeit.
Mehr Wissen – aber weniger Urteilsvermögen,
mehr Experten – aber mehr Probleme.
Wir konsumieren gedankenlos – und wir lachen zu wenig.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht –
Und unsere Werte reduziert.
Wir erarbeiten unseren Lebensunterhalt
Aber wir wissen nicht zu leben.
Wir haben Jahre zu unseren Leben hinzuaddiert –
Und nicht Leben zu unseren Jahren!
Wir haben die Weite des Weltalls gefunden –
Aber unser persönliches Inneres verloren.
Wir haben das Atom gespalten –
Aber unsere Vorurteile behalten.
„Wenn ich immer das tue,
was ich schon immer getan habe,
werde ich immer die Resultate erzielen,
die ich schon immer erzielt habe.
Wenn ich etwas Neues erreichen möchte,
dann probiere ich etwas Neues aus,
denn es gibt so viele Alternativen!“
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Alles, was es wert ist, getan zu werden,
ist es auch wert, schlecht getan zu werden
zumindest beim ersten Mal.
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Wer mit Zuversicht seine Träume zu verwirklichen versucht…
dem ist Erfolg in einem Maß gewiss,
dass alle gewöhnlichen Erwartungen übersteigt. (H.D. Thoreau)
Wie bleibt man jung?
Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt –
Sie ist ein Geisteszustand.
Sie ist Schwung des Willens,
Regsamkeit der Phantasie,
Stärke der Gefühle,
Sieg des Mutes über die Feigheit,
Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.
Du wirst nicht alt,
weil Du eine Reihe von Jahren hinter Dir hast,
Du wirst nur alt,
wenn Du Deinen Idealen Lebewohl sagst.
Mit den Jahren runzelt die Haut.
Mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.
Du bist so jung wie Deine Zuversicht,
so alt wie Deine Zweifel.
So jung wie Dein Selbstvertrauen,
so alt wie Deine Furcht.
So jung wie Deine Hoffnung,
so alt wie Deine Verzagtheit.
Solange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit und Größe Dein Herz erreichen,
solange bist Du jung.
(Albert Schweitzer)
Wann fängt Frieden an?
Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und große,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und Du zögerst nicht,
sondern Du gehst so wie Du bist
darauf zu,
dann, ja dann
fängt Frieden an.
(Rolf Krenzer – Wann fängt Weihnachten an)
Jeder Mensch hat seinen Stern
Jeder Mensch hat im Leben „seinen“ Stern.
Ich muss ihn nur erkennen
Zwischen all den grellen Lichtern,
die um mich aufleuchten und auf mich einwirken:
jenen einen Stern, der mich ganz persönlich meint.
Mag die Welt über mich den Kopf schütteln,
weil sie den Stern nicht sieht:
Was bedeutet das schon?
Niemand außer mir weiß,
dass sich dieser Stern in meiner Seele spiegelt.
Sein Licht lebt in mir und ich ahne,
dass es mich dorthin führt,
wo ich dem Göttlichen begegne.
(Corinna Mühlstedt)
Eine witzige Geschichte zum Schmunzeln
Ich folgte dem einfachen Rat des u. g. Zitats, den ich in einem Artikel gelesen hatte und fand
nun endlich meinen “Inneren Frieden”.
"Um inneren Frieden zu erhalten, brauchst Du nur alle unvollendeten Dinge zu beenden, die Du begonnen hast."
So suchte ich also seit gestern nach allen Dingen, die ich begonnen aber nicht beendet habe.
Heute habe ich dann :
- eine halbe Flasche Weisswein
- eine fast volle Flasche Rotwein
- eine grosse, dreiviertel volle Flasche Baileys
- den Rest Wodka
sowie eine grosse Schachtel Haribo
zwei Tafeln Vollmilch-Nuss Schokolade
die letzten Weihnachtslebkuchen
zwei alte Joints
und eine halbe Kiste Bier beendet
Duh hascht kahaine Aahnnnnung, wiee guut ich miech nuuun füühle.
Erschähl dasch allllen, fon deenen du dasch Gefüühll hascht, dasch die Innerren Friednnn nötich hamn.
Der entspannte Bogen
Es heißt, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte. Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte. Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen? So fragte er Johannes: Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen, warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte. Und so sprach er: Der Jäger antwortete:
Ein leeres Gefäß werden
Wer für sich beansprucht, zu wissen,
der hat das wahre Wissen
bereits hinter sich gelassen
und befindet sich in der Täuschung.
Der Schlaf und die Träume der Nacht
haben dir Gelegenheit gegeben,
dich von dem, was du zu wis <